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Wenn Zeit der entscheidende Faktor ist: Wie kann KI die Entwicklung von Impfstoffen beschleunigen?

Die Entwicklung von Impfstoffen ist überaus komplex und mit zahlreichen Herausforderungen verbunden. Der Faktor Zeit nimmt jedoch eine völlig andere Bedeutung ein, wenn es darum geht, effektiv auf Grippepandemien oder neuartige zoonotische Infektionskrankheiten wie COVID-19 (Coronavirus) zu reagieren.
Die Vorstellung, dass sich neue Infektionserreger rasend schnell über weite Teile der Bevölkerung ausbreiten könnten, ist leider nicht zum ersten Mal Realität geworden. Die Nähe von Menschen zu Tieren, die große Bevölkerungsdichte und die höhere Mobilität sind ursächliche Faktoren für das Auftreten und die schnelle Ausbreitung von Erkrankungen. Impfstoffe sind unsere vielversprechendste Waffe bei der Bekämpfung dieser neuartigen Erkrankungen.

Doch die Geschwindigkeit, mit der Infektionskrankheiten entstehen und sich ausbreiten, stellt enorme Anforderungen an pharmazeutische und biotechnologische Unternehmen sowie den gesamten Prozess der Impfstoffentwicklung.
 
Zahlreiche medizinische Forschungsorganisationen arbeiten bereits fieberhaft an einem Mittel gegen die aktuelle Pandemie. Dabei ist zwar allgemein bekannt, dass die Entwicklung von Impfstoffen viel Zeit in Anspruch nimmt und klinische Studien sowie behördliche Zulassungen erfordert, doch der Zeitaufwand für den Übersetzungsprozess bei diesen obligatorischen Schritten wird häufig übersehen. Bei der Implementierung eines mehrsprachigen Kennzeichnungsverfahrens müssen Forschungsunternehmen sicherstellen, dass damit:

  • präzise Produktinformationen global und automatisch verwaltet werden
  • die Abläufe und die Effizienz optimiert werden
  • die Kontrolle über Qualität und Informationen gewährleistet ist
  • die Inhalte, die in allen Ländern übersetzt werden, optimal wiederverwendet werden
  • die Konsistenz der Informationen in allen Sprachen gewährleistet ist

Die mehrsprachige Kommunikation war in Zeiten von SARS (Severe Acute Respiratory Syndrome, schweres akutes Atemwegssyndrom) und MERS (Middle East Respiratory Syndrome, Nahost-Atemwegssyndrom), zwei durch Coronaviren verursachte Erkrankungen, stark von der Anzahl und Verfügbarkeit von Übersetzern abhängig, die bestenfalls je ein Dutzend Seiten pro Tag übersetzen konnten. Das ist heute bei COVID-19 anders: Dank bedeutender Fortschritte im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI) lässt sich das Übersetzungsvolumen deutlich erhöhen, wodurch Unternehmen viel Zeit sparen.

Linguistische KI kann jetzt direkt in den Impfstoffentwicklungsprozess integriert werden und so die mehrsprachige Kommunikation beschleunigen. Die Vorteile linguistischer KI:

  • sofortige Steigerung der Übersetzungsproduktivität
  • Anwendungsbeispiele reichen von der Kommunikation mit lokalen Gesundheitsbehörden bis hin zur Verteilung von Dossiers
  • Sicherheit und Vertraulichkeit sind gewährleistet
  • einfache Bereitstellung (Wochen oder gar nur Tage) und Integration (Veeva Vault usw.)

Verzögerungen bei der Übersetzung können sich negativ auf die Gesundheit vieler Menschen auswirken. Doch dank linguistischer KI lassen sich die mit herkömmlichen Übersetzungsprozessen verbundenen Fristen verkürzen. Dadurch gewinnen biopharmazeutische Unternehmen wertvolle Zeit bei der Entwicklung von Impfstoffen gegen COVID-19.