Für viele Unternehmen ist die Erstellung mehrsprachiger Inhalte ein komplexer, manueller, zeitraubender Prozess, der die Kosten für die Bereitstellung lokalisierter Inhalte in die Höhe treibt.
Unternehmen aller Branchen bekommen derzeit den globalen Konkurrenzkampf zu spüren, der allerorts herrscht. Alle Wettbewerber streben eine kürzere Markteinführungszeit und die Optimierung der globalen Markenbildung an, während sie sich zugleich um eine gesteigerte Kundenzufriedenheit bemühen. Der Prozess zur Verwaltung globaler Informationen zu diesem Zweck ist jedoch häufig dezentralisiert: Die einzelnen Prozessschritte werden auf die Zentrale, regionale Niederlassungen und externe Lokalisierungsagenturen verteilt.

Je mehr Märkte ein Unternehmen erschließt, desto komplexer werden die Anforderungen bei der Bereitstellung von Inhalten in mehreren Sprachen. Diese Fragmentierung birgt eine Reihe von Problemen:
Die meisten Unternehmen können nicht einfach mehr Ressourcen auf diese Prozesse verwenden. Der in der Geschäftswelt vorherrschende Termindruck wird immer höher, die Ressourcen für einzelne Arbeitsschritte werden immer knapper, und die Budgetvorgaben immer restriktiver. Innovative Unternehmen, die sich auf diesem neuen globalen Markt behaupten möchten, suchen nach einer nachhaltigeren Lösung. Diese Unternehmen verfolgen eine Strategie des globalen Informationsmanagements.
SDL unterstützt Unternehmen bei der Bewältigung dieser Probleme: Umfassende GIM-Lösungen ermöglichen es ihnen, den gesamten Prozess der Vermittlung globaler Inhalte zu vereinheitlichen und zu optimieren. Die GIM-Lösungen von SDL kombinieren SDL Technologien, Best Practices aus der Geschäftswelt und das umfassendste Partnernetzwerk der Branche, um Unternehmen bei der Überwindung der Schwierigkeiten zu unterstützen, die sich aus der Erschließung internationaler Märkte ergeben. Diese GIM-Lösungen wurden zur Verwaltung sämtlicher Aufgaben und Aktivitäten konzipiert, die im Zuge des Gesamtprozesses von der Erstellung bis hin zur Veröffentlichung und Verbreitung von Inhalten anfallen. Sie umfassen folgende Punkte:
Globale Inhaltserstellung – Autoren profitieren von Tools, mit deren Hilfe sie auf bereits übersetzte und genehmigte Inhalte sowie auf die unternehmensspezifische Terminologie zugreifen können. Dadurch ist gewährleistet, dass bereits abgeschlossene Arbeitsschritte nicht noch ein zweites Mal durchgeführt und interne Terminologievorgaben eingehalten werden. Auf diese Weise werden die Aspekte der Lokalisierung bereits bei der Erstellung berücksichtigt, wodurch Autoren die Lokalisierungskosten senken und die Konsistenz, Qualität und Übersetzbarkeit der Inhalte beträchtlich erhöhen können.
Globales Management lokalisierter Inhalte – Es wird unternehmensweit Zugriff auf bereits lokalisierte Inhalte und unternehmensspezifische Terminologie gewährt. Sowohl zentralisierte als auch dezentralisierte Modelle werden unterstützt, um die Wiederverwendbarkeit der Inhalte zu erhöhen und den Umfang neu zu lokalisierender Inhalte zu minimieren. Durch die Automatisierung werden der Wiederverwendungsprozess gestrafft und die Verwendung unternehmensspezifischer Terminologie sichergestellt.
Übersetzungsmanagement – Content Management und die Übersetzung von Inhalten werden für alle am Lokalisierungsprozess Beteiligten zum Kinderspiel – für Sprachabteilungen in Unternehmen ebenso wie für Sprachdienstleister und Freiberufler. Die Automatisierung arbeitsintensiver manueller Prozesse und Echtzeit-Berichte ermöglichen mehr Transparenz und eine Verkürzung der Bearbeitungszeit.
Terminologieverwaltung – Die Einhaltung von Terminologievorgaben ist sowohl für die Ausgangs- als auch für die Zielsprache gewährleistet. Dabei wird berücksichtigt, dass gewisse Begriffe in die jeweilige Landessprache übersetzt werden müssen, während andere (z. B. der Firmenname und die Marke) unübersetzt bleiben. Eine solche Terminologieverwaltung erhöht die Konsistenz der ausgangs- sowie der zielsprachlichen Inhalte.
Automatische Übersetzung – Durch die Bereitstellung von Sprachalgorithmen und Wörterbüchern kann der Übersetzungsprozess automatisiert werden. Diese Art der maschinellen Übersetzung ergibt in Kombination mit dem Review durch professionelle Übersetzer die höchstmögliche Qualität lokalisierter Inhalte in der kürzestmöglichen Zeit und zu den geringstmöglichen Kosten.
Globale Veröffentlichung von Inhalten – Inhalte werden über Printmedien und auf dem elektronischen Weg in der jeweiligen Landessprache an die richtige Zielgruppe vermittelt. SDL stellt sicher, dass Text und Grafiken konsistent lokalisiert werden und bietet die Möglichkeit, diese Elemente an lokale Dialekte oder andere Besonderheiten anzupassen.
Prozessautomatisierung – Eine Vielzahl der Schritte, die zum Bearbeiten und zur Durchführung des GIM-Prozesses erforderlich sind, werden automatisiert. Beispiele für automatisierte Aufgaben sind die Extraktion und Segmentierung von Texten aus den Ausgangsdateien, die Berechnung der Kosten für neue Übersetzungsaufträge auf Basis der Wiederverwendbarkeit der Inhalte oder die Benachrichtigung von Personen inner- und außerhalb des Unternehmens über anfallende Aufgaben.
Automatisierung des Lokalisierungsprozesses – Der Lokalisierungsprozess beginnt mit der Integration in bereits bestehende Content-Management-Systeme (potenziell eine Vielzahl von ECM- und WCM-Anwendungen). So wird der GIM-Prozess in Gang gesetzt, sobald neue Inhalte übersetzt werden müssen. Durch GIM-Lösungen wird die Automatisierung auf den erweiterten Lokalisierungsprozess ausgeweitet, indem alle für Übersetzung und Review erforderlichen Dateien automatisch in einem Paket zusammengefasst werden (einschließlich projektspezifischer Translation Memorys, unternehmensspezifischer Terminologiedatenbanken, Ausgangs- und Zieldateien sowie Referenzmaterial). Der Lokalisierungsprozess ist abgeschlossen, wenn die fertig lokalisierten Inhalte geliefert werden und veröffentlicht werden können.
Automatisierte Wiederverwendung von Inhalten – Die Wiederverwendung bereits übersetzter Inhalte ermöglicht es einem Unternehmen, den Umfang noch zu übersetzender Inhalte zu verringern. Mithilfe von GIM-Lösungen wird die Extraktion von Textsegmenten, der Vergleich dieser Segmente mit bereits übersetzten Segmenten und das Einfügen wiederverwendbaren lokalisierten Textes in neue Dokumente automatisiert. Unternehmen berichten von einer Wiederverwendungsrate von 90 %. Das heißt, dass nur noch 10 % des Textes neu übersetzt werden mussten. Die Wiederverwendung von Inhalten erstreckt sich allerdings nicht nur auf die Verwendung von Translation Memorys. Durch die Integration von automatisierter Terminologieverwaltung und Optionen für die Suche nach und Wiederverwendung von genehmigten Inhalten konnten bereits zahlreiche Unternehmen die Genauigkeit und Konsistenz im Bereich Markenbildung und Unternehmensbotschaft verbessern.
Automatische Übersetzung – Dank spezifischer Wörterbücher und Sprachtools kann neuer Text mithilfe von Technologien für die maschinelle Übersetzung automatisch in die gewünschten Zielsprachen übertragen werden. Für manche Inhalte reicht die Genauigkeit automatischer Übersetzungen völlig aus. Andere erfordern einen Review durch professionelle Übersetzer. Dennoch ist es durch die Automatisierung möglich, die Menge des manuell zu übersetzenden Textes zu reduzieren.
Unternehmen, die auf einen neuen GIM-Prozess setzen, konnten bereits beachtliche Erfolge verzeichnen. Im Folgenden einige Beispiele:
GIM-Lösungen von SDL basieren auf Branchenstandards und neuesten Technologien. Sie stellen eine Globalisierungslösung dar, die optimal auf die globalen Märkte von heute zugeschnitten ist. GIM ermöglicht die Beschleunigung der Markteinführungszeit eines Produktes auf dem internationalen Markt, stellt die Konsistenz der Botschaften und Marken von Unternehmen sicher und sorgt für noch mehr Zufriedenheit bei den Kunden.
Das Ergebnis: Unternehmen, die Lösungen für globales Informationsmanagement verwenden, steigern sowohl die Kundenzufriedenheit als auch ihre Umsätze und Erträge.