SDL, der weltweit führende Anbieter von Lösungen für globales Informationsmanagement (GIM), gab heute die Ergebnisse seiner beiden Umfragen zu Trends im Bereich Terminologie und Markendarstellung bekannt. Die erste Umfrage wurde von Fachleuten aus der Wirtschaft beantwortet, die zweite von Übersetzern. Die Ergebnisse zeigen ganz deutlich, dass ein enger Zusammenhang zwischen Terminologie und Markendarstellung besteht. Dies verdeutlicht auch, dass das Bewusstsein um den Bedarf an effektiven Terminologieverwaltungslösungen für eine langfristig konsistente Markendarstellung zunimmt.
Über 330 Fachleute aus der Geschäftswelt und Lokalisierungsexperten aus den verschiedensten Branchen – von IT und Software bis hin zur Fertigungswirtschaft – nahmen an der Erhebung teil. Mehr als 95 % der Teilnehmer halten angemessene Terminologieverwaltungs- und Lokalisierungsprozesse für notwendig. Diese Meinung spiegelt klar deren Bedeutung bei der Wahrung einer einheitlichen Markendarstellung wider. Ohne derartige Prozesse ist es Unternehmen nicht möglich, eine konsistente Terminologie einzusetzen, an die sich alle Unternehmensbereiche ebenso wie externe Übersetzungsdienstleister halten. Die Folge ist, dass es auf globaler Ebene zwangsläufig zu einer inkonsistenten Markendarstellung kommt.
Zu den Teilnehmern gehörten Fachleute aus den Bereichen Marketing, technische Dokumentation und Lokalisierung sowie Experten aus anderen Gebieten, wie Wirtschaftsanalytiker und Produktmanager. Interessant ist, dass 49 % der Befragten angaben, bereits solche Prozesse eingeführt zu haben. Trotzdem stellen sie unternehmensweit noch immer Inkonsistenzen bei der Terminologieverwendung fest. Dies ist möglicherweise darauf zurückzuführen, dass die Prozesse nicht richtig umgesetzt werden, was negative Konsequenzen für die globale Markenpräsenz nach sich zieht.
Für 95 % der Teilnehmer der zweiten Umfrage, die unter Lokalisierungsexperten wie freiberuflichen oder festangestellten Übersetzern durchgeführt wurde, stellt Terminologieverwaltung eine zentrale Komponente im Übersetzungsprozess dar. Sie merkten jedoch an, dass Inkonsistenzen ihren Ursprung häufig im Ausgangstext hätten, und schlussfolgerten, dass die Autoren der Inhalte aufseiten der Unternehmen die Terminologie gar nicht oder nicht richtig verwalteten. Zudem stellen stilistische Leitfäden und Glossare in Tabellenformat die zwei häufigsten Formen der Terminologiespeicherung dar. Zwar handelt es sich hierbei um geeignete Formate zur Festlegung und Freigabe von Terminologie; die konsistente Verwendung von letzterer über verschiedene Unternehmensbereiche und Sprachen hinweg kann damit jedoch nicht gewährleistet werden. Übersetzer sind der Ansicht, Terminologieverwaltungslösungen sollten sowohl in Redaktions- als auch in Übersetzungs-Tools integriert sein, damit Konsistenzfehler in allen Inhalten – übersetzt oder unübersetzt – korrigiert werden können. Durch einen fest etablierten Terminologieverwaltungsprozess könnten sie ihre Produktivität zudem um 25 bis 50 % steigern.
„Es ist ermutigend, dass Unternehmen die Bedeutung von Terminologieverwaltung für eine einheitliche Markendarstellung und die starke Positionierung ihrer Marken erkennen“, bestätigt Sophie Hurst, Director of Product Marketing bei SDL. „Produktnamen und Unternehmensterminologie gelten als wichtigste sprachliche Determinante – sie müssen in jedem Fall konsistent sein, damit die Markenbotschaft eines Unternehmens klar und in sich stimmig vermittelt werden kann. Dies ist umso entscheidender, als immer mehr Unternehmen in den globalen Markt drängen. Hier zeigt sich, welch großen Einfluss inkorrekte Terminologie auf die Wahrnehmung Ihrer Marke bei Kunden und anderen Personen ausübt. Interessanterweise waren die teilnehmenden Unternehmen weniger an den Kosteneinsparungen interessiert, die Terminologieverwaltung mit sich bringen kann, als vielmehr an der Qualität und Konsistenz der Übersetzung.“
Lesen Sie den gesamten Artikel über die Erhebung unter www.sdl.com/terminologysurvey
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