SDL, der führende Anbieter von Lösungen für globales Informationsmanagement (GIM), gibt die Ergebnisse seiner Studie zur globalen Inhaltserstellung für das Jahr 2009 bekannt. Die Studie untersucht die neuesten Trends bei der Erstellung technischer Dokumentationen weltweit. Die Studie zeigt unter anderem, dass XML und DITA vermehrt zum Einsatz kommen. Zudem kann ein Anstieg bei der Anzahl von Redakteuren nachgewiesen werden, die technische Dokumentation – teils übersetzt, teils unübersetzt – für globale Zielgruppen verfassen.
Des Weiteren lässt die Studie erkennen, dass sowohl der Bekanntheitsgrad als auch die Umsetzung von Strategien zur strukturierten Inhaltserstellung bei globalen Unternehmen ansteigt. Immer mehr Inhalte werden zudem im XML-Format erstellt und verwaltet. Der Prozentsatz an Unternehmen, die bereits ihre gesamten technischen Inhalte im XML-Format speichern, hat sich seit 2008 mehr als verdoppelt. Auch die Zahl von Unternehmen, die bereits XML verwenden, ist drastisch angestiegen. Dies verdeutlicht, dass Unternehmen zunehmend auf strukturierte Inhaltserstellung zurückgreifen, um ihre Prozesse zur Erstellung von Inhalten zu straffen, die Konsistenz zu erhöhen und die Wiederverwendung der Inhalte zu erleichtern.
Abteilungen für technische Dokumentation erkennen mittlerweile vermehrt die Vorteile von DITA und verwenden den XML-basierten Standard für die Redaktion, die Produktion und die Vermittlung von Informationen als Redaktionsstandard. Laut der Studie gibt ein Viertel aller befragten Unternehmen an, entweder bereits auf DITA umgestellt zu haben oder zu planen, dies zu tun. Dieses Jahr geht die Studie erstmals mit Fragen auf den Einsatz von DITA ein. Dabei zeigen die Ergebnisse, dass DITA unter den technischen Redakteuren eine hohe Bekanntheit genießt, was die Schlussfolgerung erlaubt, dass mehr Unternehmen – v. a. in den USA – DITA nun als Redaktionsstandard annehmen werden.
In der Studie werden weiterhin Größe und Standort verschiedener Abteilungen für technische Dokumentation bei internationalen Unternehmen aufgelistet. Ferner enthält die Studie eine Übersicht über die in der Branche verwendeten Redaktions-Tools und die in unterschiedlichen Regionen vorherrschenden Präferenzen. Auch der Einsatz von Content-Management-Systemen und die Art und Weise, in der die steigende Anzahl technischer Autoren Inhalte für globale Zielgruppen schreibt, werden im Rahmen der Studie untersucht.
An der Studie nahmen mehrere Industrieverbände teil, darunter die Society for Technical Communicators (STC) und das Institute of Technical and Scientific Communicators (ISTC), sowie weitere Experten auf dem Gebiet der technischen Dokumentation. Sie beinhaltet 235 Antworten von technischen Redakteuren, Leitern technischer Publikationen und Beratern aus verschiedenen Branchen von IT und Software bis hin zur Luftfahrt.
„Es ist hochinteressant zu sehen, wie Unternehmen weltweit mehr und mehr auf Strategien zur strukturierten und themenbasierten Inhaltserstellung setzen, um die Content-Erstellung zu straffen“, erklärt Sophie Hurst, Director of Product Marketing bei SDL. „Zudem zeigt es sich, dass eine steigende Anzahl von Unternehmen erkennt, wie sehr die von ihnen veröffentlichten Informationen sich nicht nur lokal, sondern auf ihre Kunden weltweit auswirken können.“
Die vollständige Studie können Sie sich unter www.sdl.de ansehen.