Unternehmen fehlt nötiges Fachwissen über Kommunikationstechnologien, um auf globalem Markt zu bestehen
LISA/SDL Studie zeigt, dass sich 50 % aller Führungskräfte kaum mit Globalisierungstechnologie und Budgets beschäftigen
SDL Maidenhead
,
Großbritannien
Donnerstag, 6. September 2007
Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass das Wachstum multinationaler Unternehmen durch mangelndes Fachwissen von Entscheidungsträgern über die Kerntechnologie und Budgets für eine effektive Kommunikation erschwert wird.
Alle Befragten sagten Änderungen der Globalisierungsprozesse innerhalb des nächsten Jahres voraus, jedoch kennen 47 % der Befragten nicht einmal die Höhe ihres Gesamtbudgets für den Bereich Globalisierung.
Schlüsseltechnologien, wie zum Beispiel Content Management und Terminologieverwaltung, werden für ein effektives Markenmanagement und internationale Produkteinführungen als wichtig erachtet, auf globaler Ebene jedoch als nebensächlich behandelt.
Die Studie wurde von der Localisation Industry Standards Association (LISA) und von SDL als Spezialist auf dem Gebiet des globalen Informationsmanagements (GIM) durchgeführt. Ziel dieser Studie war es, Trends im globalen Marketing zu erkennen und herauszufinden, wie diese Trends im Bereich Terminologiemanagement aufgegriffen werden.
Die Befragten hielten Terminologiemanagement für die Konsistenz der Marke und die Festigung der Kundenbindung für wichtig, ihnen fehlten jedoch eine konkrete Vorgehensweise oder das nötige Engagement, dieses in einem Unternehmen erfolgreich zu implementieren.
- Mehr als die Hälfte aller Befragten (56 %) gab an, dass ein konsistentes Markenmanagement die größten Vorteile hinsichtlich eines effektiven Terminologiemanagements mit sich bringt
- Für ein Drittel aller Befragten (32 %) lag der Schwerpunkt beim Terminologiemanagement auf der Vermittlung der richtigen globalen Inhalte an die richtigen Personen zum richtigen Zeitpunkt.
- Weniger als die Hälfte der befragten Unternehmen (46 %) haben einen eigenen Terminologiemanager; zudem existiert diese Position meist nur auf einer untergeordneten Ebene
Michael Anobile, Chairman von LISA, kommentierte die Ergebnisse wie folgt: „Unternehmen investieren nicht in die Infrastruktur und Prozesse, die für eine effektive Kommunikation mit einer globalen Zielgruppe notwendig sind. Viel zu oft gehen Unternehmen hier auf unsystematische Weise vor. Terminologie wird überhaupt nicht systematisch verwaltet. Sie wird als ein Teil des Lokalisierungsprozesses angesehen und eher sporadisch gepflegt.“
Chris Boorman, Chief Marketing Officer von SDL, erklärte: „Diese Umfrage zeigt, dass international tätige Unternehmen Globalisierungsaktivitäten nicht ernst genug nehmen. Globalisierung ist eine unsichtbare Kraft – und die Mehrheit der Unternehmen verfügt noch nicht über die richtige Technologie, um davon zu profitieren. Unternehmen müssen das Terminologiemanagement ernst nehmen, denn es ist für eine konsistente Kommunikation mit globalen Zielgruppen von entscheidender Bedeutung und hat große Auswirkungen auf das Markenmanagement.“
Über LISA
LISA ist das international führende Forum für weltweit agierende Unternehmen. In den letzten 17 Jahren hat das Unternehmen mithilfe von mehr als 500 Mitgliedern aus Unternehmen, öffentlichen und privaten Einrichtungen sowie Ministerien und Handelsorganisationen die richtigen und falschen Wege zur Unterstützung internationaler Kunden, Produkte und Dienstleistungen herausgearbeitet.
www.lisa.orgInformationen zu SDL International
SDL ist der führende Anbieter im Bereich globales Informationsmanagement (GIM) und bietet Technologielösungen, mit denen Unternehmen die Bereitstellung qualitativ hochwertiger mehrsprachiger Inhalte für internationale Märkte beschleunigen können. Die Unternehmenssoftware und Services von SDL werden in bestehende Unternehmenssysteme integriert, um globale Informationen von der Erstellung bis hin zur Veröffentlichung über den verzweigten Lokalisierungs-Workflow zu verwalten.
Marktführer wie ABN-Amro, Best Western, Bosch, Canon, Chrysler, CNH, Hewlett-Packard, Microsoft, Philips, SAP, Sony, SUN Microsystems und Virgin Atlantic beauftragen SDL mit der Bereitstellung von Unternehmenssoftware oder Hosted Services für Prozesse im Bereich globales Informationsmanagement.
SDL hat bereits über 480 Unternehmenslösungen für globales Informationsmanagement implementiert, weltweit sind mehr als 150.000 Softwarelizenzen im Einsatz, und das Unternehmen bietet 10 Millionen Kunden pro Monat Zugriff auf On-Demand-Übersetzungsportale. Im Rahmen einer globalen Infrastruktur, die über 50 Niederlassungen in 30 Ländern umfasst, bieten mehr als 1.000 Experten Beratungs-, Implementierungs- und Sprachdienstleistungen an. Weitere Informationen erhalten Sie unter
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