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SKF präsentiert seinen Kunden dank SDL Technologie einen einheitlichen Unternehmensauftritt

SKF, ein weltweit führender Hersteller von Lagerarten, Dichtungen, Mechatronik-Bauteilen, Dienstleistungen und Schmiersystemen, plante den Aufbau einer einheitlichen, globalen Präsenz und die Bereitstellung relevanter lokaler Erfahrungen auf 60 regionalen Webseiten. Mit SDL Language- und Web-Lösungen als Basis konnte SKF die Online-Erfahrung ansprechender gestalten und verzeichnet seither einen Jahreszuwachs von 15 % bei Besuchern und Kundenanfragen.

Die SKF Group ist seit mehr als 100 Jahren ein führender globaler Technologieanbieter. Das Unternehmen ist seit 1920 auf allen fünf Kontinenten vertreten. Heute vertrauen mehr als 40 bedeutende Branchen auf SKF-Produkte wie Lager, Dichtungen, Mechatronik-Bauteile und Schmiersysteme. Ob Straßentransport oder Seefahrt, Schienenverkehr oder Luft- und Raumfahrt, von erneuerbaren Energien zu Medizintechnik, Metallen und Lebensmitteln – SKF bedient sie alle. Der Schwerpunkt des Unternehmens liegt auf dem Einsatz innovativer Technologie zur Begrenzung der Umweltbelastung durch die eigenen Aktivitäten ebenso wie die der Kunden. Mit 140 Fertigungs- und Betriebsstandorten in 32 Ländern verfügt SKF über eine beeindruckende globale Reichweite und die besten Voraussetzungen zum Erreichen dieses Ziels.

Mehrere Webseiten: eine inkonsistente Online-Erfahrung

Das Unternehmen nutzt seine Webseite als zentralen Weg, um Wissen über die SKF-Technologie weltweit verfügbar zu machen. Zur Unterstützung der Kunden muss SKF Besuchern die richtigen Inhalte so schnell wie möglich bereitstellen. Nach einer Reihe von Akquisitionen und weltweitem Wachstum betrieb SKF 10 verschiedene Unternehmenswebseiten und Content Management Systeme für einzelne Geschäftsbereiche und Produktlinien sowie zahlreiche landesspezifische Webseiten rund um die Welt. 

Für Kunden bedeutete dies eine nicht zusammenhängende Online-Erfahrung. Für Techniker, Kunden und Interessenten war es schwierig, in einem Sortiment von mehr als 300.000 Artikeln die erforderlichen Produkt- und Kontaktinformationen in ihrer eigenen Sprache zu finden. 

Gerard Schram, Web Strategy and Operations Manager der SKF Group, fasst das Problem wie folgt zusammen: „Eine unzufriedenstellende Customer Experience führt letztendlich zu Frustration und schadet der Kundenbindung. Dem mussten wir entgegenwirken. Wir wollten Kunden ein einheitliches Markenbild präsentieren und es ihnen ermöglichen, mühelos alle Informationen über SKF auf einer einzigen Webseite zu finden – unter Beibehaltung der Regionalität.“ 

Erschwert wurde diese Aufgabe durch dezentrale Lokalisierungsprozesse. SKF hatte keinen Überblick über die eigenen Übersetzungsprojekte und kaum Möglichkeiten zur einfachen Wiederverwendung bereits übersetzter Inhalte. Dadurch stiegen die Kosten und das Time-to-Market.

Rückgrat einer robusten digitalen Infrastruktur

SKF beauftragte das Technologie-Beratungsunternehmen Capgemini mit der Entwicklung einer leistungsstarken digitalen Infrastruktur aus Customer Relationship Management (CRM), Product Information Management (PIM), Digital Asset Management (DAM) und Enterprise Search. Die tragende Technologie dieser Online-Präsenz bildet SDL: SDL Web für zentralisiertes Web Content Management und die Übersetzungsmanagement-Lösung von SDL zur Optimierung der Lokalisierungsprozesse. 

Dazu Gerard Schram: „Die Lösungen von SDL vereinfachen gleich von Anfang an die Verwaltung der Komplexität einer einheitlichen Online-Präsenz in verschiedenen Sprachen. Sie lassen sich hervorragend in all unsere anderen Lösungen integrieren und erfüllen somit die entscheidende Voraussetzung für den Aufbau der weitreichenden digitalen Infrastruktur, die wir realisieren möchten.“

Ein Markenauftritt, 60 lokale Webseiten

In nur 18 Monaten konnte SKF die Konsolidierung der 10 wichtigsten Webseiten in einer einzigen zentralen Unternehmenswebseite realisieren. „Angesichts der Komplexität unserer Einrichtung, der vielfältigen Backend-Integrationen für unsere diversen Systeme, der neuen Prozesse, die wir mit unserem Übersetzungsanbieter einrichten mussten, und der Entwicklung und Integration der ganzen Master-Inhalte auf Englisch waren wir angenehm überrascht von der schnellen Implementierung“, so Schram. 

Die nächste Phase umfasste die Einführung von 60 lokalisierten Webseiten in 37 Sprachen in nur 12 Monaten – sechs Monate schneller als erwartet. Dank SDL Web arbeiten die 300 Content Manager bei SKF jetzt mit einem zentralen Web Content Master. Das WCM-Tool ist nahtlos in die Übersetzungsmanagement-Lösung von SDL integriert. Dadurch behält das Unternehmen die Kontrolle über seine lokalisierten Inhalte. SKF übersetzt rund 300.000 Wörter pro Monat und kann nun durch den Einsatz seines eigenen Translation Memory ca. 50 % der übersetzten Inhalte wiederverwenden. Die Übersetzungen fließen dann in die landesspezifischen Webseiten ein. Dadurch sparen die lokalen Teams wertvolle Zeit.

Optimierte Online-Erfahrung

In SDL Web verwaltete mehrsprachige Texte für den Produktkatalog werden auf den Webseiten von SKF dynamisch mit Produktabbildungen und technischen Produktspezifikationen aus den DAM- und PIM-Systemen von SKF kombiniert und präsentiert. Erweiterte facettierte Suchfunktionen ermöglichen Besuchern das mühelose Auffinden der gewünschten spezifischen Produktdetails. Die Webseite von SKF dient nun nicht nur als das Aushängeschild der Marke, sondern auch als umfassendes Online-Nachschlagewerk für Tausende von Technikern. 

Gleichzeitig konnte SKF die Auffindbarkeit und die Qualität der lokalen Inhalte verbessern. „Als wir noch eine fragmentierte Online-Präsenz hatten, waren unsere lokalen Webseiten nur teilweise oder gar nicht übersetzt. Es gab veraltete Inhalte und viele Lücken. Heute sind unsere Inhalte auf allen landesspezifischen Seiten weitaus einheitlicher. Damit das so bleibt, überwachen wir die Replikation und haben sie teilweise automatisiert“, erklärt Schram. 

Die landesspezifischen Webseiten entsprechen dem Erscheinungsbild der Unternehmenswebseite von SKF und ermöglichen es Kunden, in den lokalen Märkten Beziehungen zu SKF zu pflegen. Vor dem Rollout der neuen landesspezifischen Webseiten landeten 80 % der Kunden und potenziellen Neukunden auf der globalen SKF-Webseite. Inzwischen besuchen sie die relevanteren lokalen Webseiten, und SKF verzeichnete einen Anstieg des Anteils des Verkehrs auf lokalen Webseiten von 20 auf 70 Prozent des gesamten Datenverkehrs.

Bezifferbare Ergebnisse

Am aussagekräftigsten für den Erfolg der neuen Webseiten ist wohl, dass SKF 15 % mehr Kundenanfragen erhält. „Das einheitliche Markenbild für unsere Kunden in Kombination mit einer robusten digitalen Infrastruktur hat enorme Auswirkungen. Alle Besuche und Kundenanfragen werden nun über SDL Web automatisch in unser CRM-System weitergeleitet und können mühelos aufgegriffen werden“, so Schram.

Ergebnisse:

  • Erfolgreiche Zielerreichung, Kunden durch eine integrierte Digital Marketing-Infrastruktur ein einheitliches Markenbild zu präsentieren 
  • Einführung von 60 lokalisierten Webseiten in 37 Sprachen innerhalb von 12 Monaten 
  • Straffung der Lokalisierung und erhebliche Kosteneinsparungen durch Wiederverwendung von 50 % der übersetzten Inhalte 
  • Anstieg der Kundenanfragen um 15 % pro Jahr 
  • Anstieg des Datenverkehrs auf lokalen Webseiten von 20 auf 70 % des gesamten Datenverkehrs
  • Bereitstellung einer besseren Customer Experience, die zu mehr Umsatz führt 
  • Einrichtung einer zukunftssicheren Plattform, auf der das Unternehmen aufbauen kann
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