Dieses als globales Informationsmanagement bezeichnete Ziel wird durch die Bereitstellung der Technologien und Dienstleistungen zur effizienten Lokalisierung von Inhalten erreicht. Mithilfe der Tools und Services von SDL können alle gewünschten Informationen in jeder beliebigen Sprache bereitgestellt werden – schnell, effizient und konsistent.
SDL hat ein Ziel vor Augen – das Ziel, weltweit tätige Unternehmen bei der Beschleunigung der Markteinführung und der Gewährleistung globaler Markenkonsistenz zu unterstützen. Das Unternehmen ist an der Londoner Börse notiert und hat sich seit seiner Gründung zu einem weltweiten Marktführer mit drei Hauptgeschäftsfeldern entwickelt – Technologien für den Lokalisierungs-Workflow, Sprachdienstleistungen sowie echtes globales Web Content Management.
Weltweit tätige Unternehmen sehen sich in der heutigen Geschäftswelt mit völlig neuartigen Herausforderungen konfrontiert. Verbesserte Kommunikation und die Einführung von internationalen Freihandelsabkommen haben die Geschäftswelt nachhaltig verändert – so müssen es Unternehmen im Internet-Zeitalter mit vollkommen unerwarteten Wettbewerbern aufnehmen. Darüber hinaus spielt das Ursprungsland eines Produkts für die Verbraucher nur noch eine untergeordnete Rolle, solange Lieferzeit und Funktionalität ihren Vorstellungen entsprechen. Die Motivation, ein nicht mehr funktionierendes Gerät zu reparieren ist geschwunden – „Wegwerfen und neu kaufen!“ – so lautet das Motto jüngerer Verbraucher.
Dies erhöht den Druck auf Unternehmen bei ihren Bemühungen um Flexibilität und Wettbewerbsfähigkeit angesichts des zunehmenden weltweiten Wettbewerbs ungemein. Die Verkürzung der Markteinführungszeit, die Gestaltung einer einzigartigen Kundenerfahrung sowie der Schutz globaler Marken sind im Internet-Zeitalter unabdingbare Voraussetzungen für eine erfolgreiche Teilnahme am Wettbewerb. Heutzutage kann es sich kein Unternehmen mehr erlauben, ein fertiges Produkt nach einem Jahr Entwicklungsdauer an seine Landesniederlassungen zu versenden, um es durch diese nach und nach den Bedingungen des dortigen Marktes anpassen zu lassen. Das Internet ist ein allgegenwärtiges Medium – und zwar für ein globales Publikum. Weltweit tätige Unternehmen wissen inzwischen um die Notwendigkeit einer effektiveren Strategie zur Bereitstellung ihrer Inhalte in der Sprache der jeweiligen Zielgruppe – dieser Prozess muss auf der Basis hoher Schnelligkeit, Effizienz und Präzision ablaufen.
Der Kunde ist König. Bei der Auswahl zwischen dem Angebot unterschiedlicher Wettbewerber entscheidet sich ein Verbraucher in 100 % der Fälle für das Produkt, mit dem er sich am wohlsten fühlt, wobei die Verfügbarkeit dieses Produkts in seiner Sprache ein Schlüsselelement darstellt. Die Involvierung mehrerer auf der ganzen Welt verstreuten Akteure macht die Bereitstellung eines Produkts in einer anderen Sprache jedoch zu einem komplizierten Prozess.
Üblicherweise wickeln Unternehmen die Lokalisierung über eine oder mehr interne Sprachabteilungen ab. Einige Unternehmen beschäftigen selbst angestellte Übersetzer, andere wiederum vergeben den Lokalisierungsauftrag an einen oder mehrere Sprachdienstleister. Diese wiederum greifen entweder auf interne Ressourcen zurück oder lagern die Übersetzung an freiberufliche Übersetzer an verschiedenen Standorten weltweit aus. Diese Prozessschritte bilden den Lokalisierungs-Workflow. Vor Anbruch des Internet-Zeitalters war die Verbindung dieser Prozessstationen völlig unproblematisch: Die Inhalte wurden per E-Mail an eine Niederlassung in einem anderen Land versandt, wo sie dann von dort ansässigen Agenturen übersetzt wurden. Das System funktionierte, niemand beschwerte sich, und alles war in Ordnung.
Doch was hat die Situation so verändert? Die Antwort lautet: das Internet. Heutzutage möchten Unternehmen Informationen schneller bereitgestellt bekommen, und zudem in mehr Sprachen. Dies erhöht den Druck auf den Lokalisierungs-Workflow mehr denn je – es gibt schlichtweg nicht genügend Übersetzer, um die immense Zunahme an Lokalisierungsaufträgen von Unternehmen weltweit zu bewältigen.
Als Lösung dient hierbei ein zentrales Element der Strategie von SDL – die Bereitstellung von Tools über eine integrierte Technologieplattform, um Unternehmen die effiziente Verwaltung und Lokalisierung ihrer Inhalte auf weltweiter Ebene zu ermöglichen. Dieser Vorgang wird als globales Informationsmanagement (GIM) bezeichnet.
Der Übersetzungsprozess kann nur unter Teilnahme von Menschen erfolgreich ablaufen, da diese über die Änderungen ihrer Umwelt reflektieren und die Kulturen ganzer Völkergruppen in sich tragen. Es ist äußerst unwahrscheinlich, dass die Kundenerfahrung oder Qualität, die Unternehmen für ihre Marke benötigen, allein durch maschinelle Übersetzung erzielt werden kann. Menschen sind folglich ein essenzieller Bestandteil des Übersetzungsprozesses. Mithilfe von Technologie wird dabei gewährleistet, dass sie effizient und entsprechend der Anforderungen des jeweiligen Kunden arbeiten – des Kunden-Unternehmens.
Nichtsdestotrotz haben Lösungen für maschinelle Übersetzung bereits ihren Nutzen unter Beweis gestellt. Deshalb investiert SDL kontinuierlich in sein wissensbasiertes Übersetzungssystem, das Knowledge-based Translation System (SDL KbTS). KbTS hat sich in den mehr als drei Jahren seit seiner Einführung als wertvolles Tool für weltweit führende Marken erwiesen und verbindet maschinelle Übersetzung mit Translation Memorys, Wörterbüchern, automatisiertem Workflow sowie der Nachbearbeitung durch Humanübersetzer. Diese Kombination ermöglicht die Erstellung hochwertiger, zur Veröffentlichung geeigneter Inhalte in mehreren Sprachen, und das um bis zu 50 % schneller und bei Kosteneinsparungen von bis zu 40 % Prozent im Vergleich zu konventionellen Übersetzungsprozessen. Diese bewährte und preisgekrönte Lösung wird bereits von renommierten Unternehmen wie Best Western, der Chrysler Group, CNH, HP und RS Components eingesetzt.
Schon vor einigen Jahren erkannte SDL die Schwierigkeiten bei der Verwaltung der ständig wachsenden Menge an Lokalisierungsinhalten und die Bedeutung von Technologie bei der Bewältigung dieser. Das Unternehmen beschloss, eine Technologieplattform zu entwickeln, um wichtige Prozesse innerhalb des Lokalisierungs-Workflows zu automatisieren, dabei die Erstellung der endgültigen Version aber weiterhin in der Hand von Humanübersetzern zu belassen.
Der um Technologie erweiterte Lokalisierungsprozess setzt sich aus vier Prozessschritten zusammen – Inhaltserstellung, Inhaltsspeicherung, Übersetzung sowie Veröffentlichung der Inhalte über einen oder mehrere Kanäle. Diese Bestandteile sind eng miteinander verknüpft, und das Wissen um und Verstehen dieser Zusammenhänge ermöglicht gesteigerte Effizienz und höhere Qualität. So kann der Lokalisierungsprozess beispielsweise durch die Wiederverwendung bereits übersetzter Inhalte bei der Erstellung neuer Informationen wesentlich verbessert werden.
Das Ziel der technologischen Strategie von SDL ist ein mit Technologien ausgerüsteter und durch sie verknüpfter Lokalisierungs-Workflow, wodurch Unternehmen weltweit, ganz gleich aus welchem Land, zur schnellen Erstellung und Verwaltung hochwertiger mehrsprachiger Inhalte auf Sprachdienstleister oder freiberufliche Übersetzer zurückgreifen können. Diese Verknüpfung wird als SDL GIM-Plattform bezeichnet.
Im Jahr 2005 fand die Akquisition von Trados durch SDL statt. Trados war bereits zu diesem Zeitpunkt die führende Übersetzungssoftware und wird inzwischen von mehr als 80 % der professionellen Übersetzer weltweit verwendet. SDL beschloss, Trados kontinuierlich weiter zu entwickeln, um eine möglichst produktive, in die Unternehmenssoftware der Anwender integrierbare Lösung anbieten zu können. Mit der Einführung von SDL TMS 2007 und SDL Trados 2007 wurde diese Integrationsfunktionalität erreicht. Über SDL TMS 2007 können Inhalte automatisch an die Benutzer von SDL TMS 2007 weitergeleitet werden, und zwar in einem Format, das sich hervorragend für die Bearbeitung durch Übersetzer eignet. In diese Inhalte können zudem auch für die Übersetzung wichtige Kontextinformationen eingespeist werden.
Die Organisation und Verwaltung von Übersetzungsprozessen bei Projekten, an denen mehrere Übersetzer beteiligt sind, nimmt viel Zeit in Anspruch. Mit SDL Trados Synergy wurde ein leistungsstarkes Projektmanagement-Tool zur Vereinfachung dieses Aufgabe entwickelt, das eine effiziente Zusammenarbeit aller Stationen des Lokalisierungs-Workflows ermöglicht.
SDL unterstützt Unternehmen bei der Bereitstellung mehrsprachiger Inhalte mit einer breiten Palette an Dienstleistungen. Neben Services im Bereich Unternehmensberatung bietet SDL Sprachdienstleistungen an und kann dabei auf ein umfassendes Netzwerk an internen Übersetzern zurückgreifen. Dank dieses Übersetzernetzwerks und der Verwendung von SDL Technologie sind effiziente Organisation und ein gleich bleibend hohes Serviceniveau für alle Lokalisierungsanforderungen weltweit tätiger Unternehmen gewährleistet.
In der heutigen Zeit ist jedes Unternehmen um die Nutzung webbasierter Technologien für Marketing- und Verkaufszwecke und zur Unterstützung seiner Kunden bemüht. SDL versteht die Verbindung zwischen der Bereitstellung von Web-Inhalten im XML-Format zu Beginn eines Projekts und dem daran geknüpften Lokalisierungs-Workflow als logische Konsequenz seiner Strategie. Dies ermöglicht erstmals die effiziente Erstellung und Verwaltung mehrsprachiger Websites. Somit wird nicht nur eine integrierbare, umfassende Lösung bereitgestellt, sondern auch das Wissen um die Bedeutung der Abläufe innerhalb des Lokalisierungs-Workflows bei den Geschäftsführern des jeweiligen Kunden-Unternehmens gefördert. Weitere Informationen über die Leistungsfähigkeit von SDL im Bereich globales Web Content Management erhalten Sie unter www.tridion.com.
Wir leben in einer Welt, in der Kommunikation eine äußerst bedeutende Rolle spielt. Nach und nach wird die Bereitstellung von immer mehr Inhalten über webbasierte Technologien erfolgen. Unternehmen auf der ganzen Welt versuchen, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten, indem sie das Internet für Marketing- und Verkaufszwecke nutzen und bemühen sich gleichzeitig um innovative Wege zur Senkung der Gesamtkosten für globalen Kundensupport. SDL möchte Lösungen für die Verwaltung globaler Inhalte bieten, also für die Verwaltung aller globalen Inhalte innerhalb eines Unternehmens und für die effiziente Organisation komplexer Lokalisierungs-Workflows, sodass die Welt in der Sprache des Kunden kommunizieren kann, ganz gleich, welche dies auch sein mag. Und welch größere Rolle als die eines weltweiten Kommunikationsmittlers könnte ein Unternehmen einnehmen?